Der Klimawandel stellt unsere bisherigen Vorstellungen von „natürlicher“ Vegetation grundlegend infrage. Viele heimische Pflanzen geraten zunehmend unter Stress, während sich «fremde» Arten neu etablieren. In diesem Vortrag zeigt der promovierte Ökologe Vincent Fehr, warum die vertraute Unterscheidung zwischen einheimisch und nicht-einheimisch unter sich rasch verändernden Bedingungen an ihre Grenzen stößt. Aufbauend auf aktueller Forschung zu Novel Ecosystems erläutert er, weshalb Ökosysteme nie statisch waren – und warum ein Festhalten an historischen Idealbildern ihre Anpassungsfähigkeit heute sogar behindert.
Die Teilnehmer:innen gewinnen neue Argumente und Orientierung für die aktuelle Debatte: Warum Herkunft allein kein ausreichendes Kriterium ist? Warum Funktion und Standort immer wichtiger werden – und weshalb Gärten und Grünräume wichtige Experimentier- und Reallabore für resiliente Ökosysteme der Zukunft sind.
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Der Klimawandel stellt unsere bisherigen Vorstellungen von „natürlicher“ Vegetation grundlegend infrage. Viele heimische Pflanzen geraten zunehmend unter Stress, während sich «fremde» Arten neu etablieren. In diesem Vortrag zeigt der promovierte Ökologe Vincent Fehr, warum die vertraute Unterscheidung zwischen einheimisch und nicht-einheimisch unter sich rasch verändernden Bedingungen an ihre Grenzen stößt. Aufbauend auf aktueller Forschung zu Novel Ecosystems erläutert er, weshalb Ökosysteme nie statisch waren – und warum ein Festhalten an historischen Idealbildern ihre Anpassungsfähigkeit heute sogar behindert.
Die Teilnehmer:innen gewinnen neue Argumente und Orientierung für die aktuelle Debatte: Warum Herkunft allein kein ausreichendes Kriterium ist? Warum Funktion und Standort immer wichtiger werden – und weshalb Gärten und Grünräume wichtige Experimentier- und Reallabore für resiliente Ökosysteme der Zukunft sind.
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