Nichts gedeiht ohne Pflege und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unzweckmäßige Behandlung ihren Wert“ (Peter Josef Lenné , 1789-1866) - gilt dies bekannte Zitat des berühmten Bonner Gartenkünstlers und späteren General-Gartendirektors der königlich-preußischen Gärten auch für Naturgärten? Wäre es nicht besser, dort, wo wie die biologische Vielfalt fördern wollen, der Natur einfach ihren Lauf zu lassen, uns in den Liegestuhl zu setzen und ihr beim Wachsen zuzusehen? In diesem Vortrag beantwortet die Buchautorin und Naturgartenplanerin diese wichtige Frage und zeigt den Weg zwischen informiertem Nichtstun und beherztem Eingreifen. Grundlegend für die Entscheidungen für und gegen Spaten, Schere oder Säge ist immer die Frage: an welche Dynamik haben sich unsere Tier- und Pflanzenarten während der Koevolution angepasst und mit was bedeutet das für die Förderung unserer Biodiversität?


Kooperation zwischen campus botanicus und NaturGarten e.V.

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Gärten biodiversitätsfördernd pflegen - Vortrag von Ulrike Aufderheide